Ästhetische Endokrinologie (Hormonkosmetik)
Beauty-Hormone? Bitte nur mit vorheriger, sorgfältiger Hormonanalyse

Ästhetische Endokrinologie (Hormonkosmetik) <br><b>Beauty-Hormone? Bitte nur mit vorheriger, sorgfältiger Hormonanalyse </b>

Mit Beginn der Wechseljahre stellen sich aufgrund des sinkenden Hormonspiegels Veränderungen an Haut, Haar und Figur ein. Die sogenannte „Hormonkosmetik“ kann hierbei helfen.

Das Schönheitsgeheimnis der Hormone (griechisch: „hormao“ = antreiben, anregen) liegt in ihrem Wirkprinzip: Es sind chemische Botenstoffe, die unseren gesamten Stoffwechsel in Gang setzen, potente Wachstumsfaktoren, die in der Haut aufbauend, stärkend und teilweise verjüngend wirken. Vor allem die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen, Progesteron, aber auch Androgene (männliche Hormone), die in den Eierstöcken produziert werden, sind nicht nur für Fruchtbarkeit und Schwangerschaft zuständig, sie haben enormen Einfluss auf die Schönheit der Haut. Wie sehr, spüren die meisten Frauen schon innerhalb eines Monats. Kurz vor der Menstruation ist der Teint oft trocken und empfindlicher, währenddessen unreiner und danach häufig glatter praller. Östrogene sind die Bodyguards unserer Haut. Sie erhalten deren Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern, aktivieren die Kollagenbildung, verbessern die Durchblutung und sind am Haarwachstum beteiligt. Sie sorgen (im Zusammenspiel mit dem männlichen Hormon Testosteron) für die perfekte Architektur der Fettzellen im Bindgewebe. Das Gelbkörperhormon Progesteron verstärkt die Wasserausscheidung und stärkt die Spannkraft der Venen und Gefäße.

Fällt der Hormonspiegel im Alter von ca. 35 Jahren langsam ab, macht sich das Defizit unterschiedlich bemerkbar. 

In der Oberhaut verlangsamt sich die Produktion der Hornhautzellen und die Aktivität der Talgdrüsen: Der biochemische Mörtel, der die Hornhautzellen kittet, wird brüchiger. Das spüren Sie am rauen, trockeneren Teint. In der tiefer liegenden Lederhaut verringern sich Kollagen und Elastin; die Menge an Hyaluronsäure (wichtig für das Wasserbindevermögen) reduziert sich. Bis zur Menopause bleibt der Gehalt an Kollagen zwar stabil, doch dann fällt er steil ab und verringert sich jährlich um bis zu fünf Prozent: Die Gesichtskonturen werden schlaffer und Fältchen werden zu Falten. In der Unterhaut verengen sich die Blutgefäße, die Durchblutung wird schwächer. Auch der tonisierende Effekt des Progesterons auf die Gefäßwände nimmt ab – der Teint wirkt nicht mehr so frisch.

Die Östrogene und Androgene für kosmetische Zwecke sind den körpereigenen sehr ähnlich.

Genau diese Folgen muss keine Frau mehr als naturgegeben akzeptieren", so das Credo von Anti-Age-Medizinern wie Dr. Andreas Kopp. "Es ist nicht einzusehen, dass Frauen drei Jahrzehnte unter den Folgen der verminderten Hormonproduktion leiden sollen." Das Rezept: nicht etwa Hormone in Pillen oder Spritzenform (wie sie rund 30 Prozent aller Frauen in den Wechseljahren bekommen), sondern Hormoncremes oder -gele. Je nach Problem wird die Östrogen- (gegen Falten) oder Androgendosis (gegen Cellulite) nur lokal appliziert. Die eingesetzten Hormone sind biotechnologisch den körpereigenen nachgebaut. Künstliche oder Hormone aus tierischen Quellen kommen nicht an die Haut. Keine Frage, die Vorstellung ist reizvoll, in den nächsten Jahren nicht ständig neue Falten und schlaffer werdende Konturen entdecken zu müssen. 

Bevor der erste Klacks Östrogencreme jedoch auf die Haut darf, erstellt Dr. Kopp den genauen Hormon-Status-quo.

Eine zweimalige Blutabnahme und Analyse im Labor am dritten oder vierten Zyklustag und eine Woche vor Einsetzen der Regel liefern ihm die Daten, die er braucht, um die ganz individuelle Konzentration und Zusammensetzung der Hormone zu bestimmen. 

Am Anfang jeder Therapie steht der Hormontest mit sorgfältiger Analyse.

Sind die Östrogen- und Wachstumshormonwerte (ebenfalls ein "Jugend-Hormon") niedrig, findet sich häufig die Lebensweise darin wieder: zu viel Stress (reduziert die Produktion von Wachstumshormonen), zu viel Nikotin (hemmt die Durchblutung und damit die Östrogenproduktion), ungesunde Ernährungsgewohnheiten – am Tag zu wenig, abends zu viel (Wachstumshormone können sich nachts nicht ungehindert bilden). "Hier mit Hormonen zu gieren, hätte keinen Sinn", lehnt der Experte offen und ehrlich ab. Seriöse Endokrinologen (Hormonmediziner) beherrschen zuallererst die richtige Interpretation der ermittelten Hormonwerte. Erst an zweiter Stelle folgt die Kunst der Dosierung. Auch während der Behandlung sollte alle zwei bis drei Monate ein erneuter Hormonstatus erstellt werden, damit auf mögliche Veränderungen reagiert werden kann. 

Wundermittel Hormone?

„Ich bin seit Jahren ein großer Fan der Hormontherapie, aber nur der individuell zugeführten!“, sagt Dr. Kopp. Soviel Enthusiasmus über ein paar Botenstoffe muss erklärt werden: Hormone sind chemische Stoffe, die von Drüsen des Körpers wie Hirnanhangdrüse, Schilddrüse oder den Eierstöcken ausgeschüttet werden. Sie regen die Stoffwechselproduktion an und sorgen für Zellerneuerung, Wohlgefühl und Schönheit des Körpers: Ich möchte gern gut aussehen und stehe auch dazu! Aber mit der Vergabe von individuell dosierten Hormonen gibt sich Dr. Kopp längst nicht mehr zufrieden. 

Nach gründlicher Anamnese und einer mehrfachen Hormonanalyse und Therapie fühlen sich die Frauen körperlich wunderbar.

Haut und Haare sind weder zu trocken noch zu fettig, übermäßiger Haarwuchs im Gesicht und spärlicher werdendes Haupthaar – all diese Probleme kann man in den Griff bekommen. 
„Aber oft sind die Frauen im Gesicht dennoch vorgealtert. Dieser Bereich der kosmetischen Medizin wird hierzulande leider ausgespart“, sagt der Facharzt. In Österreich ist man auf diesem Gebiet weit voraus. Dort wurden Methoden entwickelt, wie man individuell angemixte Hormoncremes nach entsprechender Vorbehandlung auf die betroffene Hautschicht bringt, ohne dass sie in den Blutkreis geraten. Sein sensibles Handwerk lernte Dr. Kopp unter anderem bei Professor Huber in Wien, einer Koryphäe auf dem Gebiet. Die Zusammenarbeit mit einem kompetenten Apotheker und einem guten Labor ist zwingend. „Das Geheimnis des Erfolges liegt in der Trägersubstanz der Creme. Da ist es ganz wichtig, dass der Apotheker ein Spezialist ist und genau arbeitet. Zur Kontrolle und zur Sicherheit messe ich regelmäßig die Hormonkonzentration in Blut.“

Sie haben Fragen? Wir beraten Sie gerne und in aller Ruhe.

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